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Die Donnertagskonzerte des Mozarteumorchester Salzburg

DONNERSTAGSKONZERT 6 :: Do, 06.06.13
Ivor Bolton Dirigent :: Andrew Forster Williams Bariton
Katharine Goeldner Mezzosopran :: Jeremy Ovenden Tenor
Sally Matthews Sopran :: Salzburger Bachchor
Ludwig Spohr
Programm
Ludwig Spohr
Die letzten Dinge
Konzertinfo
Die Tradition der Aufführungen bedeutender Oratorien der Klassik und Romantik, für die Ivor Bolton, der famose Bachchor und das Mozarteumorchester seit einem Jahrzehnt in Salzburg stehen, findet diesmal eine unerwartete Fortsetzung. Zum zweiten Mal in diesem Zyklus stellen wir den „vergessenen Meister“ Louis Spohr zur Diskussion. In den drastischen und rätselhaften Bildern der Johannes-Apokalypse geht es um Grundfragen der Menschheit, um Gerechtigkeit, Verantwortung und eine Erlösung jenseits von Tod und Leid. Spohrs Musik zwischen Mozart, Beethoven und Weber hat Eigenart und hohe kompositorische Qualität. Die Uraufführung 1826 in der Kasseler Lutherkirche mit zweihundert Ausführenden unter der Leitung des dortigen Generalmusikdirektors Spohr begeisterte das Publikum, das Werk war durchaus ein Welterfolg und ist seit dem Spohr-Jahr 2009 auf internationale Konzertpodien glanzvoll zurückgekehrt. Jetzt endlich erklingt es auch in Salzburg.;
Aufführungsort
Donnerstag, 06.06.2013 um 19:30 Uhr :: Stiftung Mozarteum :: Großer Saal
Service
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SAISON 13/14 :: Donnerstagskonzert 1 :: Do, 19.09.13
Trevor Pinnock Dirigent :: Marlis Petersen Sopran
Werner Güra Tenor :: Florian Boesch Bariton
Salzburger Bachchor
Joseph Haydn
Programm
Joseph Haydn
"Die Jahreszeiten", Oratorium in 4 Teilen Hob. XXI:3
Konzertinfo
Joseph Haydns letztes großes Werk, uraufgeführt 1801 in Wien, zählt zu den bedeutendsten Oratorien der Musikgeschichte. „Einen so komischen Kontrapunkt und eine so besoffene Fuge habe ich nie geschrieben“ – so humorvoll äußerte sich der altersweise, innerlich jung gebliebene Komponist über die große Herbst-Szene, nur eine der vielen malerischen Szenen seiner einfallprallen und oft erfrischend jugendlichen Partitur. Faszinierende Naturschilderung und tiefe Menschlichkeit, klassische Meisterschaft der Harmonie und echte Volkstümlichkeit verbinden sich in diesem singulären Werk. Helle Frühlingslust, befreiende Sommergewitter, trinkfreudiger Erntedank und behagliche Winterlust ergeben einen zeitlosen Reigen der Jahreszeiten. Trevor Pinnock, erster Gastdirigent des Mozarteumorchesters Salzburg und eine erste Adresse für die Wiener Klassik, wird mit einem auserlesenen Gesangstrio und dem mit starken Stücken von Bach bis zur Gegenwart weltweit erfolgreichen Salzburger Bachchor musizieren.;
Aufführungsort
Donnerstag, 19.09.2013 um 19:30 Uhr :: Stiftung Mozarteum :: Großer Saal
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Donnerstagskonzert 2 :: Do, 31.10.13
Ivor Bolton Dirigent :: Sandrine Piau Sopran
Joseph Haydn :: Wolfgang Amadeus Mozart
Programm
Joseph Haydn
Symphonie Nr. 83 "La Poule" ("Die Henne") g-moll Hob. I:83
Wolfgang Amadeus Mozart
L'amerò, sarò costante / Dein bin ich, ja dein auf ewig (Arie der Aminta aus «Il rè pastore» K 208)
Wolfgang Amadeus Mozart
Lucio Silla die Arie Giunia "Frai pensier piu Funesti"
Wolfgang Amadeus Mozart
Idomeneo Arie der Ilias "Se il padre perdei"
Wolfgang Amadeus Mozart
Arie der Apasia " Nel sen mi palpita dolente il cor" (aus Mitridate)
Joseph Haydn
Symphonie Nr. 82 C-Dur Hob. I:82 "L'Ours" (Der Bär)
Konzertinfo
Im ersten Satz der einen Haydn-Symphonie kann man mit einiger Phantasie die Oboe wie eine Henne gackern hören, im Finale der anderen die Kontrabässe wie Bären brummen. Ob der Komponist diese Klangeffekte beabsichtigt hat, wissen wir nicht, denn die Titel stammen nicht von ihm, sondern von geschäftstüchtigen Verlegern. Zuzutrauen wäre es ihm. Der Maestro des Fürsten Esterházy liebte die Natur und den hintersinnigen Witz. Auch diese für Paris komponierten Stücke haben wohl ein geheimes Programm, bei aller kontrapunktischen Raffinesse. Zwischen diesen symphonischen Meisterstücken erklingen kostbare Mozart-Arien, in denen es natürlich um die Liebe und um die Konflikte zwischen Gefühl und Pflicht geht, Arien aus „Jugendopern“ eines Musikers, der eigentlich immer jung war und geblieben ist. Die gefeierte französische Sopranistin Sandrine Piau ist in Salzburg keine Unbekannte mehr, stellt sich mit diesen feinen Stücken aber erstmals im Zyklus des Mozarteumorchesters vor.;
Aufführungsort
Donnerstag, 31.10.2013 um 19:30 Uhr :: Stiftung Mozarteum :: Großer Saal
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Donnerstagskonzert 3 :: Do, 21.11.13
Ivor Bolton Dirigent :: Kristian Bezuidenhout Hammerklavier
Felix Mendelssohn-Bartholdy :: Felix Mendelssohn Bartholdy
Programm
Felix Mendelssohn-Bartholdy
Ouverture zu «Ein Sommernachtstraum» op. 21
Felix Mendelssohn Bartholdy
Konzert für Klavier und Orchester Nr. 2 d-moll op. 40
Felix Mendelssohn-Bartholdy
Symphonie Nr. 1 c-moll op. 11
Konzertinfo
War er „der schöne Zwischenfall in der deutschen Musik“, wie Nietzsche meinte? Auf jeden Fall war er ein europäischer Meister der Romantik und gleichzeitig der erste Klassizist, der Emotion und Intellekt vollendet vereinen konnte und den schon Freund Schumann nicht zu Unrecht mit Mozart verglichen hat. Felix Mendelssohn Bartholdys OEuvre beinhaltet sehr Populäres, wie die „Sommernachtstraum“-Ouvertüre, Geniestreich eines 17-Jährigen. Die Klavierkonzerte mit ihrer brillanten Spielfreude hört man seltener und noch seltener auf einem originalen Instrument, denn auch Mendelssohn hat noch für Hammerklavier komponiert. Mit Kristian Bezuidenhout ist im 2. Klavierkonzert ein feinnerviger Meisterpianist des Originalklangs zu erleben. Nach der Pause widmet sich Ivor Bolton der 1. Symphonie, dem erstaunlichen Werk eines 15-Jährigen. Wie Mozart war Mendelssohn ein die Umwelt verblüffendes Wunderkind, wie dem Vorbild war ihm nur ein kurzes Leben beschieden, doch ein Platz im Olymp der Kunst.;
Aufführungsort
Donnerstag, 21.11.2013 um 19:30 Uhr :: Stiftung Mozarteum :: Großer Saal
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Donnerstagskonzert 4 :: Do, 19.12.13
Thomas Zehetmair Dirigent
Maurice Ravel :: Felix Mendelssohn Bartholdy
Programm
Maurice Ravel
Le tombeau de Couperin (Bearbeitung für Orchester)
Felix Mendelssohn Bartholdy
Symphonie Nr. 3 a-moll op. 56 "Schottische"
Konzertinfo
Der weltweit erfolgreiche Salzburger Geiger und Dirigent Thomas Zehetmair kehrt nach längerer Zeit ans Pult und als Solist zum Mozarteumorchester zurück. Mit einem Programm, welches vom Barock bis in die Moderne reicht. Die Musik Bachs war ganz wesentlich für Felix Mendelssohn Bartholdy, der um 1830 die große Bach-Renaissance in Deutschland eingeläutet hat. 1917/19, zum Gedenken an sieben im Ersten Weltkrieg gefallene Freunde, errichtete Ravel sein „Tombeau“, ein Denkmal. Dass er dafür den historischen Landsmann François Couperin wählte, macht auch deswegen Sinn, weil der französische Barockmeister selbst seine Zeitgenossen Jean-Baptiste Lully und Arcangelo Corelli mit entsprechenden „Tombeaus“ geehrt hatte. Eine der beliebtesten Symphonien, Mendelssohns „Schottische“, erzählt von einem Sehnsuchtsland aller Romantiker, vom sagenumwobenen Schottland und seiner eindrucksvollen Natur. So wird dieses Konzert zu einer musikalischen Reise durch Zeiten und Länder Europas.;
Aufführungsort
Donnerstag, 19.12.2013 um 19:30 Uhr :: Stiftung Mozarteum :: Großer Saal
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Donnerstagskonzert 5 :: Do, 13.03.14
Jos van Immerseel Dirigent :: Claire Chevalier Klavier
Gabriel Fauré :: Francis Poulenc :: César Franck
Programm
Gabriel Fauré
Pelléas et Mélisande / Suite op. 80
Francis Poulenc
Konzert für zwei Klaviere und Orchester d-moll S 61
César Franck
Symphonie d-moll
Konzertinfo
Die Musik Frankreichs wird in unseren Landstrichen viel zu selten gespielt, obwohl ihr Esprit und ihre Klangsensibilität sie so unverwechselbar wie beim Publikum erfolgreich machen. Nicht nur Claude Debussy hat die traurig-schöne Legende der unmöglichen Liebe von Pelléas und Mélisande nach dem Drama des Belgiers Maurice Maeterlinck in Töne gesetzt, auch sein Vorbild Gabriel Fauré hat dies getan, nicht als Oper, sondern als Schauspielmusik. Vom klingenden Symbolismus folgen wir zwei prominenten Debütanten an zwei Klavieren in unserem Zyklus in die klassizistische Welt Francis Poulencs, der zu den wunderbarsten und vielseitigsten Musikanten des 20. Jahrhunderts gehört. Wie Dirigent Jos van Immerseel und die in Brüssel lebende Pianistin Claire Chevallier kam der Komponist César Franck aus Belgien. Der originelle Meister der französischen Spätromantik hat deren vielleicht schönste, melodienseligste und harmonisch meisterhafteste Symphonie geschrieben.;
Aufführungsort
Donnerstag, 13.03.2014 um 19:30 Uhr :: Stiftung Mozarteum :: Großer Saal
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Donnerstagskonzert 6 :: Do, 10.04.14
Ivor Bolton Dirigent :: Alisa Weilerstein Violoncello
Felix Mendelssohn Bartholdy :: Robert Schumann
Programm
Felix Mendelssohn Bartholdy
"Die Hebriden", Ouvertüre op. 26
Robert Schumann
Konzert für Violoncello und Orchester a-moll op. 129
Felix Mendelssohn Bartholdy
"Ruy Blas", Ouvertüre zum Stück von Victor Hugo op. 95
Robert Schumann
Symphonie Nr. 4 d-moll op. 120
Konzertinfo
Mendelssohn und Schumann waren nahezu gleich alt und die besten Freunde, obwohl ihre musikalische Sprache gewichtige Unterschiede aufweist. Die poetische und naturverbundene Gefühlswelt der Romantik, die Liebe zur Dichtkunst und zur Musik der Wiener Klassik und zu Schubert einte sie freilich. Mendelssohn konnte Landschaften malen wie wenige, wofür die „Hebriden“-Ouvertüre ein glänzendes Beispiel ist. Zu Victor Hugos düsterem spanischen Königsdrama „Ruy Blas“ hat er ein laut Schumann „erstaunlich flottes“ Vorspiel komponiert. Schumanns gehaltvolles, symphonisch konzipiertes Cellokonzert bringt die Begegnung mit der amerikanischen Starcellistin Alisa Weilerstein. Seine 4. Symphonie mit vier ineinander übergehenden Sätzen, eher eine groß angelegte „symphonische Phantasie“, wie über dem ersten Entwurf steht, überforderte anno 1841 offenbar das Publikum. Die Neuerung lag allerdings in der Luft. ;
Aufführungsort
Donnerstag, 10.04.2014 um 19:30 Uhr :: Stiftung Mozarteum :: Großer Saal
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